Start › Foren › Forum › USB Drosselkabel › Antwort auf: USB Drosselkabel
Hallo Matthias,
das stimmt, das Thema Digitalzufuhr wird dort nur manchmal am Rande berührt. Für mich ist die ganze Thematik ja auch eher neu. Bin darauf aufmerksam geworden, als ich den Wiim mal ganz naiv ans LAN angeschlossen habe (damals noch ohne den TP Link 902) und dann ziemlich irritiert war, wie schlecht das jetzt klang. Thomas aus dem Betreuten Hören, hat mich dann auf den TP Link aufmerksam gemacht und so bin ich auch dank Google hier gelandet.
By the way… hab grad bemerkt, dass ich im falschen Sub Forum gepostet habe. Wollte eigentlich ins normale Drosselkabel Forum.
Dann werde ich mir mal die Teile fürs V3 besorgen. Und dazu noch ein paar Ferrite fürs DC USB Kabel. Mal schauen was das noch bringt. Kannst du da ein gutes, flexibles und preiswertes USB Kabel empfehlen?
Wie gut der Wiim als Vorstufe arbeitet, habe ich auch noch nicht herausgefunden. Bis jetzt kenn ich nur Erfahrungsberichte von Leuten, bei denen eh fast alles gleich klingt… Überlege mir auch gerade, ob ich mal den Fiio R13 R2R als DAC Vorstufe ausprobiere, oder gleich die neue Vorstufe von Makroaudio anteste…wenn die denn mal verfügbar ist.
Das führt jetzt direkt zu den kleinen Monos. Ich habe bis jetzt noch nicht so viele Vergleiche, da ich im Prinzip noch ziemlich neu im Hobby bin. An meinen MoFi 8 hing bis jetzt ein NAD C 328. Der war mit Abstand am schlechtesten. Der Klang löste sich kaum von den Boxen, alles ziemlich emotionslos und steril. Einen Cayin Jazz und einen Pathos Classic One MK III hatte ich leihweise dran. Der Cayin preschte ziemlich los, aber in meinen Augen, äh Ohren, eher unkontrolliert und etwas hemdsärmelig. Der Pathos war schon richtig gut. Kontrolliert und gleichzeitig „emotional“. Tolle Bühne in alle Richtungen. Gleichzeitig detailliert.
Die Makros gehen am ehesten in die Richtung des Pathos. Dazu kommt, dass sie Energie ohne Ende liefern, d.h. Dynamiksprünge können je nach Musik ziemlich heftig ausfallen. Sie spielen warm bei gleichzeitiger voller Kontrolle (toll bei Percussions) und sehr detailliert. Ebenfalls große Bühne, wie der Pathos. Alles geschieht scheinbar mühelos. Aber, die Makros nehmen dich mit auf ein Livekonzert und zwar direkt in die erste Reihe und manchmal sogar auf die Bühne. Ein relaxtes Zuhören aus der „Komfortzone“ in der letzten Reihe des Jazzkellers ist jetzt nicht das, was man suchen sollte.
Ich hoffe du kannst mit meiner Beschreibung was anfangen. Wie gesagt, ich bin noch ziemlich neu in der Materie und mir fehlt vielleicht das gängige Vokabular… vom technischen Verständnis ganz zu schweigen. 🙂
Viele Grüße
Matthias