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Hallo zusammen,
so, nun also – statt Viertelfinalteilnahme mit deutscher Beteiligung ;-))) – mein Bericht.
Um’s ganz kurz zu halten: „Leider geil!“
„Leider“, weil das V3 so klobig ist im Vergleich zum V2 und ich mir das Ergebnis „kein Unterschied“ deswegen eigentlich eher gewünscht hätte.
Etwas ausführlicher: Für mich war der Unterschied zwischen den Drosselkabeln V2 und V3 nicht so deutlich und „ohrenfällig“, wie das Tom, Jürgen und Stephan zuvor geschildert haben. Ich habe tatsächlich etwas länger gebraucht, um dann aber doch – trotz gegenteiligem Bias, s.o. – konsistent Vorteile des V3 gegenüber dem V2 feststellen zu können. Für mich macht sich das vor allem in einer noch differenzierteren und tieferen Räumlichkeit, deutlicheren Hallfahnen und leicht besserer Mikrodynamik bemerkbar, die das Hören insgesamt noch entspannter macht. Vielleicht ist der Bass auch noch einen Tacken präziser.
Das Ganze spielt sich aber schon auf einem sehr hohen Niveau ab und ich musste definitiv genau hinhören, um den Unterschied feststellen zu können. Ich wäre nicht sicher, ob ich den Vergleich in einem Blindtest verifizieren könnte.
@Eric: Ich würde mir das V3 schon gerne bauen, auch wenn ich noch mal überlegen muss, wie ich es legen könnte und ob ich es sinnvoll untergebracht bekomme. Die großen Ringe sind ja klar benannt, das Kabel auch (ich würde es vielleicht auch mal mit der geschirmten Variante probieren und Dir zum messen schicken), aber wie ist das mit den kleinen Klappferriten? Sind die mit je 2 mal 742 711 42 an jedem Ende plus 1 mal zusätzlich 742 711 11 mit einer Wicklung am Streamer Ende bewusst ausgesucht? Oder eher zufällig, was der Vorrat gerade hergab?
Kurz zu meiner Anlage:
Lyrion Music Server auf einem QNAP NAS im Keller > Fritz!Box 7490 (EG) / FRITZ!Repeater 2400 per LAN-Brücke (1. OG) spannen gemeinsames WLAN-Mesh auf > TP Link TL-WR902AC (gespeist von Allo Shanti Netzteil) > Drosselkabel > Allo USBridge Signature (Streamer mit piCorePlayer) mit Allo DigiOne Signature (SPDIF-HAT, beides separat gespeist aus den 2 dafür vorgesehenen Ausgängen eines weiteren Allo Shanti Linearnetzteils) > Oyaide DB-510 SPDIF-Kabel > Audio Note DAC 1.1x signature > Mogami 2803 „Absolute Pure“ NF-Kabel > Audio Note M1 Phono > Mogami 2803 „Absolute Pure“ NF-Kabel > Audio Note P1SE > DIY Kabel nach Thorsten Lösch mit 3M Flachbandkabel > Saba Greencones in Wilimzig-Kisten unterstützt von MJ Acoustics Pro 50 MKI Subwoofer (parallel über Lautsprecherklemmen der P1SE angeschlossen)
Stromversorgung über separate 3 x 2,5 qmm Leitung vom Sicherungskasten > Audioplan Powerstar G (Vorstufe in der zentralen Dose) > Groneberg Series 3
Ich habe auch noch getestet, ob das V3 so gut ist, dass ich auf den TP Link/WLAN verzichten könnte, indem das Ende mit dem Delock per Kabel direkt ans LAN Netzwerk im Haus anschließe. Das war jedoch leider ein merklicher Rückschritt. Deshalb habe ich anschließend auch darauf verzichtet, noch mal meinen unmodifizierten OLD6000 aus der allerersten Generation anstelle des TP Link zu testen; ich gehe davon aus, dass sich der Unterschied zwischen OLD und TP Link hier auch gezeigt hätte.
Was ich vergessen habe zu testen ist das V3 ohne den vorgeschalteten Delock – könnte es in bestimmten Konstellationen ohne ihn vielleicht sogar noch besser sein?
Gestern Abend hat sich Jens (Blauspinne) das V3 bei mir abgeholt, viel Spaß damit, Jens!
Viele Grüße
Stefan