Start › Foren › Forum › USB Drosselkabel › Antwort auf: USB Drosselkabel
Hallo zusammen,
ich bin ja @jawed noch Messungen bzgl. der Ferrtikerne am Anfang und Ende des Kabels schuldig.
Hierzu eine Messreihe mit folgendem Aufbau:
- Sender: Netgear Hub mit RME 12V SMPS
- Empfänger: TP-Link SG105E mit Standard SMPS
- Messstelle: Vorm Empfänger die DIY Strom-Messsonde. Diese wurde jedoch modifiziert und das Kabel in dem Bereich der Durchführung mit Kupferfolie ummantelt, damit die Einflüsse von abstrahlenden Störungen reduziert werden.
- Kabel: 1,5m CAT6 Slim Kabel
Zuerst mal eine Messung ohne Ferrite


Peak-Peak: 1.232 V
RMS: 32mV

FFT 0-125MHz
Jetzt mit einem Würth 74271221 und 4 Windungen vor dem Empfänger
Somit haben wir mindestens einen Impedanzunterschied zwischen den Kabelenden von 783Ohm bei 100MHz und 641Ohm bei 25MHz (Dies sind die Angaben von Würth für 2 Wicklungen).


Peak-Peak: 496 mV
RMS: 14mV

FFT 0-125MHz: Obere Linie ist die FFT ohne Ferrite und die untere Linie die mit dem Ferrit.
Also ich kann hier in keinem Bereich eine Erhöhung erkennen.
Jetzt mit einem Würth 74271221 und 4 Windungen an beide Enden des Kabels


Peak-Peak: 376 mV
RMS: 11mV

FFT 0-125MHz: Obere Linie ist die FFT ohne Ferrite und die untere Linie die mit den beiden Ferrit.
Natürlich sind die Störungen hier geringer wie mit einem Ferrit, aber von einer drastischen Veränderung kann ich nichts sehen.
Mein aktuelles Fazit
Also ich kann hier bei diesen Messungen keinen negativen Einfluss bei dem Kabel mit unterschiedlichen Impedanzen am Anfang und Ende erkennen. Klar ist, das der zusätzliche Ferrit die Störungen weiter reduziert. Aber bei den von mir getätigten FFT Analysen kann man keinen Bereich erkennen, der bei der Bestückung mit nur einem Ferrit erhöht wird.
Beste Grüsse,
Eric